Dietrich Eggert Stiftung

für schulische Inklusion

Die Dietrich Eggert Stiftung für schulische Inklusion setzt sich für den Ausbau eines inklusiven Schulsystems in Deutschland, insbesondere für die Verwirklichung einer inklusionssensiblen Diagnostik, Förderung und Schulentwicklung ein. Mit diesem Ziel prämiert sie jährlich eine wissenschaftliche Arbeit und unterstützt Projekte, die einen Beitrag zur Weiterentwicklung der schulischen Inklusion in Deutschland leisten.

Prof. Dr. Dietrich Eggert

Bild von Professor Doktor Dietrich Eggert.

Der Vorsitzende und Namensgeber der Stiftung, Prof. Dr. Dietrich Eggert, ist Professor Emeritus für Psychologie der Behinderten an der Leibniz-Universität Hannover. Er hat sich selbst im Rahmen seines universitären und schulischen Wirkens mehr als 40 Jahre lang für die Weiterentwicklung integrativer und inklusiver Schulen engagiert. In diesem Rahmen hat er vielfältige förderdiagnostische Materialien und Konzepte entwickelt, zahlreiche Beiträge für die Curriculum-Entwicklung in der (sonderpädagogischen) Lehrerausbildung und –Fortbildung geleistet und wissenschaftliche Evaluationsstudien durchgeführt. Sein Curriculum Vitae und seine Publikationsliste finden Sie hier.

Ausschreibung 2019

Die Dietrich Eggert Stiftung für schulische Inklusion prämiert wissenschaftliche Arbeiten und unterstützt Projekte, die einen Beitrag zur Weiterentwicklung der schulischen Inklusion in Deutschland leisten. Die Arbeiten sollen in der Tradition des 40-jährigen Engagements von Prof. Dr. Dietrich Eggert, Professor Emeritus für Psychologie der Behinderten an der Leibniz-Universität Hannover, für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems in Deutschland, insbesondere für die Verwirklichung einer inklusionssensiblen Diagnostik, Förderung und Schulentwicklung stehen.

Die zu prämierenden Arbeiten sollen durch ihre empirischen Forschungsergebnisse und / oder ihre konzeptionellen Maßnahmen dazu beitragen, die schulische Praxis in Deutschland so zu verändern, dass im Sinne der inklusiven Idee mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe für alle Menschen ermöglicht wird. Dabei stehen insbesondere die Interessen und Probleme von Menschen in behindernden oder benachteiligenden Lebenslagen bzw. Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarfen im Fokus.

Prämiert werden können Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen und Forschungsartikel sowie wissenschaftlich begründete Praxiskonzepte aus der pädagogischen und klinischen Psychologie, der Schul- und Sonderpädagogik sowie der Berufs- und Wirtschaftspädagogik.

Jährlich können 1 bis max. 2 Arbeiten im Umfang von 1.500 € prämiert werden. Beurteilungskriterien sind die wissenschaftliche Qualität, Innovativität und Praxisrelevanz in Bezug auf die inklusive Schulentwicklung in Deutschland.

Einreichungsschluss ist der 1.10. eines jeden Jahres.

Die Einreichungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Behinderungen werden besonders berücksichtigt.